Anwendung von Heilsteinen

Heilsteine können auf verschiedene Arten angewendet werden. Dies hängt zum einen von der Form ab, in der der fragliche Stein vorhanden ist, zum anderen von seinem Einsatzgebiet. Dazu kommt bei einigen Formen auch noch der schmückende Aspekt.
 
1. Das Tragen von Steinen
Heilsteine können direkt am Körper getragen werden. Dies beinhaltet sowohl das Tragen als Anhänger oder Kette in beliebiger Form als auch Trommelsteinen, Handschmeichlern oder kleinen Rohstücken in der Hosen- oder Westentasche etc.
Heilsteine müssen nicht unbedingt direkt auf der Haut getragen werden. Auch über der Kleidung entfalten sie ihre Wirkung. Es gibt allerdings auch Steine, die sollten mit direktem Hautkontakt verwendet werden, um eine optimale Wirkung zu erzielen.
Durch die Vielzahl von Formen, in denen Heilsteine im Handel sind, wird der Phantasie fast keine Grenze gesetzt, um sich ein individuelles und wirkungsvolles Schmuckstück zu kreiern.
Auch die Hosentasche ist ein gute Ort für einen Heilstein, weil man unbewußt immer wieder in Kontakt mit dem Stein kommt, wenn man sich in die Tasche greift.

2. Das Auflegen von Steinen
Manche Indikationen verlangen nach einem Auflegen des Heilsteines auf eine bestimmte Körperstelle. Das kann eine schmerzende Stelle, die Region über einem bestimmten Organ oder auch ein Chakrapunkt sein.
Man sollte den Stein möglichst so lange dort auflegen, bis man eine Besserung spürt. Das ist bei manchen Körperstellen ein wenig problematisch, vor allem wenn man das Auflegen über einen längeren Zeitraum hinweg machen möchte oder muß. Da können die sog. Chakrascheiben oder kleine Donuts hilfreich sein, die man mit einem Pflaster (ich nehme da immer Leukosilk) an der betreffenden Stelle fixiert. Auch das Einbinden in einen Verband kann mit flachen Scheiben gut gemacht werden.

3. Das Aufstellen von Steinen
Dafür werden meist größere Stücken eines Heilsteins benötigt. Aufstellen kann man größere Rohstücke, Kugeln und Achatscheiben, für die es mittlerweile im gut sortierten Fachhandel auch Halterungen aus Holz gibt. Ein geschickter Bastler kann dies allerdings auch selbst machen.
Aufgestellte Steinen verändern die Schwingungen im Raum. Der dadurch abgedeckte Radius richtet sich dabei nach der Größe des Steins, der Scheibe oder der Kugel.

4. Der Steinkreis
Steinkreise werden zur Heilung und zur Meditation genutzt. Dabei werden Steine gleicher oder verschiedener Art - je nach Zweck - in einem Kreis aufgestellt. Durch die Kreisform kann die Energie der Steine gleichmäßig in uns eindringen und bei gemischten Kreisen verbinden sich die Wirkungen der Einzelsteine zu einem harmonischen Ganzen. Im Steinkreis kann man in einer bequemen Position sitzen oder liegen. Man sollte allerdings darauf achten, daß der Kreis weder zu eng noch zu weit ist. Und es ist auch nicht wichtig, ob die Steine absolut gleiche Abstände zu einander haben. Du mußt kein Stonehenge bauen, um eine gute Wirkung zu erzielen! Probier einfach so lange die Position und den Abstand der Steine aus, bis Du Dich wirklich darin wohlfühlst und mit Deinem Arrangement zufrieden bist.

5. Meditation mit Steinen
Zur Meditation mit Steinen gibt es so viele Möglichkeiten, wie es Menschen gibt. Ob Du einen Stein einfach nur in der Hand hältst und an seine Wirkung auf Dich denkst (sanft und nicht fordernd!), Dich auf ihn draufsetzt, sein Farbenspiel oder die Struktur seiner Oberfläche betrachtest, Dich in einen Steinkreis setzt oder den/die Stein/e auf Stirn-, Solarplexus- oder Herzchakra auflegst, es bleibt Dir überlassen, wie Du den Stein zur Meditationshilfe benutzt. auch hier gilt - probieren geht über studieren...

6. Heilstein-Elexiere
Diese Form der Anwendung habe ich in nachstehenden Kapiteln Steine und Öl bzw. Steine und Wasser behandelt. Ihnen gleich ist die Verwendung von Flüssigkeiten in die ein oder mehrere Steine eine Zeitlang eingelegt werden, damit die Wirkung des Steins in die Flüssigkeit übergehen kann.


© 1998 by Makuki Kingi