Wir alle kennen Mineralwasser, das aus
Regenwasser entsteht, das versickert, um dann en einer Quelle wieder zutage
zu treten. Auf dem Weg durch den Stein lösten sich daraus verschiedene
Minerale und Spurenelemente, die das Wasser anreicherten, so daß
daraus ein Mineralwasser entstehen konnte. Je nach Zusammensetzung und
Mineralgehalt wird das Mineralwasser auch zum Heilwasser, wie es aus verschiedenen
Heilbädern, z.B. Bad Mergentheim, bekannt ist.
Der menschliche Körper besteht
zu 70 % aus Wasser und unser Bedarf an Flüssigkeit beträgt täglich
etwa zwei bis drei Liter. Somit ist Wasser die mengenmäßig größte
Komponente unserer Ernährung. Ein gutes Mineralwasser aktiviert die
Körperfunktionen, den Stoffwechsel, unterstützt die Verdauung
und versorgt Haut, Haare und Nägel mit Mineralstoffen, die sie zum
Wachsen benötigen.
Zur Vorbeugung gegen Mangelerscheinungen
können wir uns mit Hilfe besonders mineralhaltiger Heilsteine wie
Calcit (Calcium), Magnesit (Magnesium) oder Hämatit (Eisen) Heilsteinwasser
ansetzen. Da die Steine über Wochen und Monate hinweg ihre heilenden
Kräfte an das Wasser abgeben können wir uns täglich unseren
Bedarf an Mineralien und Spurenelementen unkompliziert und individuell
abgestimmt decken.
Man nehme... und nun folgt die Rezeptur:
- ein großes gläsernes Gefäß
- Calcit, Magnesit, Hämatit etc.
- natriumarmes Mineralwasser oder reines,
sauberes Regenwasser
- einen sonnigen Platz
- mindestens einen Tag Zeit
Heilsteinwässer aus anderen Steinen,
nun Elexiere genannt, können bei der Therapie oft besser wirken als
durch die Auflage der Steine auf den Körper. Da das Wasser auf seinem
Weg durch den Körper im Darm die in ihm enthaltenen Substanzen an
das Blut abgibt, gelangen die Wirkstoffe so in die "hintersten Ecken" und
können dort helfen, wo sie gebraucht werden. Die Energie der Steine
kann sich bei Einnahme des Heilsteinwassers ebenfalls auf den gesamten
Körper ausbreiten und helfen. Eine menge von täglich 0,3 l ist
zu empfehlen.
Wie heißt es doch so schön
im Werbetext für Februar (oder war's April?) "Spezial-Dragees" "Natürliche
Schönheit kommt von innen". Das kann man hier im Bezug auf Heilsteinwasser
dahingehend erweitern, daß natürliche Gesundheit "von innen"
kommt.
Aber Vorsicht! Nicht alle Steine eignen
sich für diese Anwendungsmöglichkeit. Azurit und Malachit z.B.
enthalten Giftstoffe (Kupferverbindungen), die zwar bei der äußeren
Anwendung helfen, bei Einnahme jedoch äußerst schädlich
sind.
Man nehme... und nun folgt die Rezeptur:
- ein großes gläsernes Gefäß
- Heilsteine Deiner Wahl
- natriumarmes Mineralwasser oder reines,
sauberes Regenwasser
- einen sonnigen Platz
- mindestens zwei Tage Zeit
Wenn Du einen sonnigen Platz hast, an den Du das Gefäß mit dem Heilsteinwasser stellen kannst, dann tu das. Die Energie der Sonne die Steine aktiviert und so die Abgabe von Mineralien und Spurenelementen begünstigt wird.
Was kannst Du nun mit dem Heilsteinwasser alles machen?
1. Trinken
Ob Du das Wasser nun täglich so
trinkst (vergiß nicht, die entnommene Menge immer wieder nachzufüllen)
oder ob Du Dir einen Tee oder Kaffee damit aufbrühst oder Dir ein
Süppchen damit köchelst, bleibt sich gleich.
2. Waschen
Vor allem bei unreiner Haut, Akne oder
Ekzemen hat sich die Waschung mit Heilsteinwasser positiv ausgewirkt. Für
die tägliche Gesichtspflege kann ich Amethystwasser empfehlen, das
auch bei den Herren der Schöpfung Wirkung zeigt, die mit Bartflechte
oder ähnlichen unangenehmen Dingen zu kämpfen haben.
3. Baden
Die Poren Deiner Haut öffnen sich
während des Bades, so daß die Wirkung der Heilsteine besser
in Dich eindringen kann. Lege dazu die Heilsteine Deiner Wahl 20 min. vor
dem Bad in das warme Wasser legen - ab besten, während Du das Wasser
einläßt. Du kannst das Bad auch mit ätherischen Ölen
anreichern.