Edelsteine
Heilung aus dem Schoß von Mutter Erde

Edelsteine faszinieren die Menschen schon seit undenklichen Zeiten. Könige wie einfache Leute schmückten sich mit ihnen und auch die heilkundigen Alten und Weisen verwendeten sie. Man findet Edelsteine und Mineralien als Begleiter in die Welt nach dem Leben ebenso wie bei Ausgrabungen von Siedlungen und Tempelanlagen.
Die ältesten Berichte über Edelsteine zur Heilung von Gebrechen finden sich in den Schriften der Sumerer aus dem vierten Jahrtausend v.Chr. und die Babylonier wie auch die Assyrer kannten Edelsteintinkturen. Das indische Ayurveda, eine weitere wiederentdeckte Art der Wohlbefindens-Lehren kennt Anleitungen für Medikamente wie Pasten, Pulver und Elexiere.
Warum tragen machen Menschen ein Amulett aus einem bestimmten Edelstein? Warum zerstoßen Medizinmänner und Schamanen Steine zu einem Brei und verabreichen ihn mit anderen Ingredenzien als Medizin?

Was steckt dahinter, wenn man von Heilsteinen oder heilenden Edelsteinen spricht?

Auf der Suche nach alternativen Heilmethoden zeigt uns die Steinheilkunde einen Weg zurück zu den Ursprüngen, der uns die teils auffällig glitzernden, teils unscheinbaren Schätze von Mutter Erde zu nutzen wieder zugänglich macht.
Dioscurides, ein römischer Arzt, der im ersten Jahrhundert n.Chr. lebte, referierte über die Heilkraft verschiedener Edelsteine und wies auf die Möglichkeiten zu innerlichen Anwendung von zu Pulver zerstoßenen Steinen hin.
In dem im 12. Jahrhundert bekannten und populären Werk "Lapidarius" Marbods (1035 bis 1123) , der Bischof von Rennes war, wird über die Wirkungen von sechzig Edelsteinen berichtet.
Seine Zeitgenossin, die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) verfaßte ebenfalls edelsteinheilkundliche Schriften, die zusammen mit ihrer Kräuterheilkunde auch in der heutigen Zeit immer beliebter wird.

Heilsteine sind Gesteine, Mineralien oder Edelsteine, die auf den menschlichen Organismus eine durch Versuchreihen und Studien belegte Wirkung haben. Dabei beschränkt sich die Heilwirkung nicht nur auf den Körper sondern ist auch auf Geist und Seele anwendbar.

In den Steinen liegt eine Kraft, die sich kurz mit dem Wort Schwingung erklären läßt. Jeder Stein schwingt, nimmt Energie in Form von Licht und Wärme auf und gibt sie als Licht, Wärme oder auch  hochfrequente Schwingung wieder ab. Jeder Stein ist von einem für ihn spezifischen elektromagnetischen Feld umgeben, das auf das elektromagnetische Feld des Menschen einwirkt. Dadurch entsteht eine Wechselwirkung zwischen den Feldern, die in uns geistige, seelische oder körperliche Reaktionen hervorruft. Durch die Feinheit der Schwingungen wird auf eine sanfte Weise Einfluß auf uns genommen, der einen bestehenden Zustand verbessern, verändern oder gar zu etwas neuem verändern kann. Dies ist die Heilwirkung der Steine.

Lebewesen, also Pflanzen, Tiere und Menschen, entspringen einem Samen und wachsen von innen nach außen. Sie "besorgen" sich die zu ihrem Wachstums und ihrer Entwicklung benötigten Stoffe mit dem ihnen eigenen Instinkt, verarbeiten sie, wandeln sie um und scheiden nicht benötigte Komponenten oder manche bei der Umwandlung entstehende Stoffe wieder ab.

Auch Steine sind "Lebewesen" im weitesten Sinne. Auch sie entstehen aus einem Keim und wachsen, allerdings von außen nach innen. Die Natur lagert bei der Kristallisation des Minerals Schicht um Schicht um den Keim ab. Dies kann man annähernd mit der Bildung einer Perle vergleichen, wo ein Sandkorn, das in die Perlmuschel gelangte, mit der Zeit immer mehr durch hauchdünne Schichten von Perlmutter umgeben wird und am Schluß dann die Perle entstanden ist.

Ein Stein ist im Entstehen völlig von seiner Umgebung abhängig. Seine Entwicklung richtet sich nach den vorhandenen Mineralstoffen, dem Druck, der Temperatur und dem Milieu (sauer/basisch), der einwirkenden Strahlung und der zur Verfügung stehenden Zeit. Bereits die kleinste Abweichung dieser Bedingungen bewirkt die Beendigung des Wachstums, die Veränderung bis hin zur Bildung eines völlig anderen Minerals.

Bis der Stein "fertig" ist, speichert er alle Daten über sein Werden und Wachsen und gibt diese über sein elektromagnetisches Feld an seine Umgebung ab. So können wir ihn dann an seiner Struktur, den in ihm enthaltenen Mineralstoffen, Metallen und seiner Farbe erkennen und klassifizieren. Jede Information führt zu einer für diesen Stein typischen Wirkung.

Zu der vorgenannten Wirkung über die Feldenergie von Steinen kommt natürlich noch ein weiterer Aspekt, den sich die Behandlung mit Elexieren und Ölen, denen Edelsteine zugesetzt wurden, zunutze macht - die in den Steinen enthaltenen Mineralstoffe, die eine nicht unbedeutende Rolle in der Behandlung, vor allem in Hinsicht auf die körperliche Wirkung spielen.


© 1998 by Makuki Kingi